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eReader: Produktdetails und -bilder zum neuen Sony eBook Reader PRS-T1 versehentlich online gestellt

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So dürfte der neue Sony eBook Reader aussehen (Foto: Sony)

Versehentlich hat die niederländische Bol.com-Internetseite noch vor der offiziellen Vorstellung des neuen Sony eBook Reader PRS-T1 die Produktseite im hauseigenen eBook Reader Store online geschalten. Vermutlich wird Sony die dort angegebenen und gezeigten Produktdetails und -bilder erst auf der am Freitag beginnenden IFA in Berlin bekannt geben. Aber schon jetzt sind die Features und der Preis des neuen Sony eBook Reader PRS-T1 öffentlich: Neue Funktionen und ein günstiger Preis sind demnach die Stärken des neuen Sony eBook Readers.

Bislang punktet Sony vor allem mit dem eBook Reader PRS-650. Die gröten Probleme: Ihm fehlt eine Drahtlosschnittstelle und mit einem Preis von über 200 Euro ist er schlicht zu teuer im Vergleich zum Kindle & Co. Beide Schwachstellen sollen beim neuen Sony eBook Reader PRS-T1 ausgemerzt sein.

So verfügt der neue Sony eBook Reader mit einem sechs Zoll Display über eine WLAN-Schnittstelle. Die versehentlich online gestellte Produktseite auf bol.com hat zudem einen Preis von 164,95 Euro angezeigt. Günstig, lässt sich da nur sagen. Und was bietet der Sony PRS-T1 sonst noch?

Das Gewicht wird mit nur 168 Gramm angegeben, was für einen 6 Zoll eBook Reader enorm leicht ist. Die Gewichtsersparnis gelingt durch den Wechsel auf ein Kunststoffgehäuse. Die Sony-Reader-Vorgänger hatten noch ein Aluminium-Gehäuse. Bleibt nur zu hoffen, dass die neue Bauweise nichts an der bisher so guten Stabilität der Sony eReader ändert.

Weiterhin werden auf dem Infrarot-Touchscreen (multitouchfähig) Notizen angefertigt werden können. Zudem soll der PRS-T1 über 12 Wörterbücher verfügen. Ein 3,5mm Kopfhöreranschluss ist ebenfalls wieder dabei. Aber Kleinigkeiten ändern sich doch: Der 2GB große interne Speicher kann statt mit einer SD-Karte in Zukunft mit einer Micro-SD-Karte ergänzt werden.

Ebenfalls neu ist der integrierte Browser, mit dem in Reichweite eines WLAN-Spots Wikipedia und Google angewählt werden können. Ob das alles reicht, um gegen die steigende eBook Reader Konkurrenz, wie den Oyo II. oder den Kobo eReader zu bestehen, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlich auf der IFA werden wir mehr erfahren.

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