
Das e-noa Interpad (Foto: interpad.de)
Das bisher weitgehend unbekannte Unternehmen e-noa aus Köln bringt einen Tablet-Computer auf den Markt: Das Interpad hat ein 10 Zoll (ca. 25,4 cm) großes Multitouch-Display und läuft mit Android 2.1. Ob das Tablet aus Köln, das auf der Internationalen Funkausstellung Anfang September der Öffentlichkeit vorgestellt wird, im Vergleich zu Apples iPad bestehen kann, lesen Sie hier.
Damit steigt die Zahl der künftigen Konkurrenten zu Apples iPad weiter – trotzdem müssen sich zunächst wohl alle Tablet-Computer am iPad messen lassen (hier finden Sie einen ausführlichen iPad-Erfahrungsbericht). Auf der Hardwareseite schneidet das Interpad gut ab: Mit 10 Zoll ist das multitouch-fähige HD-Display etwas größer als das iPad mit 9,7 Zoll, aber mit 660g dennoch leichter als der Konkurrent aus den USA. Eine Kamera ist beim Interpad nicht an Bord.
Ein 1 GHz-Prozessor erweckt das Android 2.1-Betriebssystem bei 1 GByte Arbeitsspeicher zum Leben; Eine Internetverbindung kann nur über WiFi hergestellt werden. Damit fällt die Nutzung von mobilem Internet weg und das Interpad eignet sich vor Allem zur Nutzung auf dem heimischen Sofa. Der Akku hält laut Angaben 8-12 Stunden – Apple gibt die Laufzeit des iPad mit 10 Stunden im Surfbetrieb an.
Im Gegensatz zum iPad ist die Festplattenkapazität von 16 GByte über eine Mini-SD-Karte auf maximal 32GByte erweiterbar. Der Mini-USB-Port erlaubt zudem das Anschließen von herkömmlichen USB-Geräten, wie externen Festplatten, Kameras und ähnlichem. Auf der IFA in Berlin vom 3.- 8. September wird man das Interpad live begutachten können; ab Oktober soll das Tablet dann für rund 400 € erhältlich sein.
Anzeige
