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Im Test: Erfahrungen mit dem Amazon Kindle eBook Reader (II.) – Unbegrenzte eLese-Möglichkeiten?

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Schön gemacht: Kindle eBook mit Steuerung Foto: Dontos)

Man braucht schon etwas Zeit, um den Amazon Kindle zu verstehen. Doch nach einer Woche Dauereinsatz kenne ich langsam Funktionen, Stärken und Schwächen des amerikanischen Top-Sellers. In unserem ersten Kindle Testbericht wurden bereits Vorteile und Nachteile des Kindle im Vergleich zu anderen eLesegeräten aufgezeigt – und dabei kommt der Amazon eReader nicht wirklich gut weg. In meinem Erfahrungsbericht soll es nun um das wohl wichtigste Thema beim Praxiseinsatz eines eBook Readers gehen: Woher bekomme ich Content für den Kindle? Welche Dateiformate kann ich auf dem Kindle nutzen? Und: Wie kommen eBooks auf den Amazon eBook Reader?



.azw, .mobi, .prc, .ePub – der aufblühende eBook Markt hat viele neue Dateiendungen hervorgebracht, die mir bei meinem Kindle Test teilweise zum ersten Mal über den Weg gelaufen sind. Inzwischen blicke ich besser durch: azw-Dateien sind eBooks im von Amazon entwickelten, kopiergeschützten eBook-Format, daneben gibt es noch prc-, mobi- (eigentlich das selbe Format, wobei prc-Dateien auf die Ansicht von Palm-Geräten optimiert sind) und .ePub Dateien, die teilweise ebenfalls kopiergeschützt und teilweise frei zugänglich sind. Ein großes Wirrwarr, das sich hoffentlich anhand meines Erfahrungsberichtes etwas mehr lichtet. (hier gelangen Sie zum eBook Reader Lexikon, in denen Ihnen die wichtigsten Begriffe und Dateiformate beim Thema eLesen erklärt finden)

Bei meinem Amazon Kindle Test wurde ich jedenfalls ständig mit der Format-Frage konfrontiert und musste mir oft zwei Fragen stellen: 1. Stellt der Amazon Kindle das eBook dar? Und 2. wenn nicht: Gibt es eine Möglichkeit, die Datei so zu konvertieren, dass sie vom Amazon Kindle dargestellt wird?

Das Kompatibilitätsproblem des Kindle
Grundsätzlich musste ich feststellen, dass der Amazon Kindle tatsächlich einige eBooks nicht darstellt (keine ePub-Dateien, egal ob DRM-geschützt oder nicht, aber auch keine DRM-geschützten pdf- und Mobipocket-Dateien). So kann mein Kindle z.B. bei Libri.de oder Mobipocket.com gekauft eBooks nicht darstellen, auch wenn es inzwischen Programme gibt, die das ändern können.

Es ist leider auch kaum zu erwarten, dass Amazon seinen Kindle für DRM-geschützte eBooks fremder Anbieter öffnet – und damit auch eBooks aus anderen eBook Shops anzeigen kann – schließlich möchte Amazon ja die eigenen Kindle Edition eBooks und ePaper vertickern. Es gibt aber die Möglichkeiten, Dateien in ein Kindle-kompatibles Format zu konvertieren, z.B. mit nicht von Amazon authorisierten Tools wie Savory oder dem Mobipocket Creator, mit dem man pdf-Dateien ins Kindle-optimierte prc-Format konvertieren kann.

Zwar kann der Kindle von Beginn an auch txt-Dateien und nach den letzten Software-Update (wie im Amazon Kindle Erfahrungsbericht (1) beschrieben) auch pdf-Dateien darstellen und zoomen – aber die Handhabung ist sehr langsam und unhandlich, teilweise gibt es auch massive Probleme bei Zeilenumbrüchen. Dann doch lieber pdf-Dateien mit wenigen Klicks in eine mit dem Kindle kompatible prc-Datei umwandeln – obwohl es hier auch teilweise Probleme bei der Anzeige von Tabellen und der Einbindung von Grafiken gibt. Aber die Umwandlung eines reinen Textes funktioniert gut. Dateien können auch via Amazon konvertiert werden. Einfach die Bild- oder Textdatei (auch Word-Dokumente und html-Files) an Amazon schicken und auf die konvertierte und ausschließlich auf dem Kindle anzeigbare azw-Datei warten.

So kommen Dateien, eBooks und ePaper auf den Kindle
Alle anzeigbaren Dateien, die man auf dem Amazon Kindle lesen möchte, kann man auch bequem per USB auf den Kindle ziehen – mein Windows7-PC hat den Kindle ohne Probleme und ohne Installation als externen Speicherplatz erkannt. Das Übertragen der Dateien funktioniert problemlos per Drag&Drop. Über die Kindle-Software (die es auch als App für das iPad, iPhone und Android-Smartphones gibt) kann ich meine eBooks auch auf dem PC, Mac dem iPad oder iPhones lesen und den Kindle damit synchronisieren.

eBook Shopping auf dem Kindle: Gut gelöst (Foto: Dontos)

In meinem Test habe ich mir auch ein paar eBooks im Kindle Store auf Amazon.com gekauft. Wesentlich für den Amazon Kindle ist ja die drahtlose Vernetzung des eBook Readers mit dem Amazon Kindle Store, die es sonst nur beim Apple iPad und dem iBookstore gibt. Der eBook Kauf beim Kindle Store funktioniert sehr einfach: Man wählt den gewünschten Titel auf Amazon.com über den heimischen PC und kann dann per One-Klick-Funktion bezahlen – sofern man in seinen Amazon-Account eingeloggt ist und Bezahl-Informationen hinterlegt hat. Im Anschluss wird das eBook bzw. ePaper als azw.-Datei direkt auf den Kindle geschickt und kann ebenfalls in die Kindle for PC Software o.ä. geladen werden.

Ich kann den Kindle eBook Store auch direkt und kostenlos über das Whispernet (UMTS) ansteuern. Dazu muss ich die Wireless Funktion anschalten (Achtung: Akkukiller – der Kindle-Akku hält bei ständigem Wireless-Betrieb maximal zwei Tage), der Kindle ruft dann den Kindle Store auf. Hier kann ich mich nun durch das umfangreiche Angebot an eBooks und ePapers klicken – oder besser: kämpfen. Denn die Bedienung des Online-Shops über den Kindle ist wirklich optimierbar, v.a. weil der Kindle im Gegensatz zu anderen eBook Readern wie z.B. dem Sony PRS 600 Touch über keinen Touchscreen verfügt.

Kosten und eBook-Verfügbarkeit: Wenig für viel Geld?
Stattdessen läuft die Navigation beim Kindle über einen kleinen Steuerknüppel, der von anklickbarer zu anklickbarer Information springt. Zu wacklig und nicht gerade komfortabel. Wenn ich aber einmal das passende eBook oder ePaper ausgewählt habe, geht alles ganz schnell: Da der Kindle auf meinen Namen registriert ist, muss ich keine weiteren persönlichen Daten oder Zahlungsinfos eingeben, sondern kann ebenfalls direkt mit einem Klick bestellen. Wenige Sekunden später ist der digitale Content drahtlos auf meinem Kindle angekommen.

Zusätzliche Gebühren für die Dateiübertragung übers Handynetz fallen dabei übrigens nicht an (Roaming-Gebühren und die deutsche MwSt, mit 19% recht hoch, sind im eBook-Preis bereits enthalten) – auch eine schöne Sache beim Amazon Kindle und anders als z.B. beim Apple iPad, bei dem ich mir noch zusätzlich eine Micro-SIM-Karte mit Datentarif holen (und zahlen) muss. Einzige Voraussetzung für den drahtlos-Zugang ist freilich, dass das Handynetz des Roaming-Partners von Amazon (AT&T) am gewünschten Zugangsort verfügbar ist. In Deutschland ist das flächendeckend der Fall.

Zeilenumbrüche vergessen? Goethes Faust in der Kindle-Fassung (Foto: Dontos)

Auch wenn der Kindle Store gut funktioniert, gibt es natürlich ein entscheidendes Problem: nur wenige deutsche eBooks. Von den über 600.000 eBooks im Amazon-Sortiment stehen nicht alle deutschen Kunden zum Download zur Verfügung, sondern lediglich etwa 400.000. Unter diesen 400.000 gibt es inzwischen auch eine Collection mit deutschen eBooks, die ich zufällig gefunden habe: Wenn man im Amazon Kindle Shop nach “Gold collection” sucht, findet die Suche ca. 500 deutsche eBooks. Die Themen der deutschen Kindle eBooks sind breit gemischt – die “Gold collection” ist wohl bewusst breit angelegt und enthält vor allem Klassiker, theoretische Schriften (v.a. Philosophie von Nietzsche, Schelling, Hegel und Co.) als auch Poesie (z.B. Schiller, Goethe, aber auch viele weniger bekannte Dichter) und Belletristik bereit.

Deutscher Content für den Kindle: eBooks und ePaper überall lesen?
Aktuelle deutsche Titel oder Bestseller sind in der “Gold collection” nicht enthalten – aber ich persönlich bin mit der Auswahl hier sehr zufrieden. Die deutschen eBooks werden auch alle ordentlich dargestellt, nur bei Gedichten sind mir ein paar unschöne Interpunktionsfehler und falsche Zeilenumbrüche aufgefallen. Enttäuscht war ich von der Kindle-Ausgabe von Goethes-Faust: Hier ist der Text oft als Fließtext ohne Absätze dargestellt – das geht natürlich gar nicht. Da sollte man nachbessern.

Gut gelungen ist dagegen die Navigationsmöglichkeit, die in manchen eBooks angeboten wird. So habe ich auf der “Startseite” des Kindle eBooks mit Schillers Gedichten die Wahl zwischen vier Bereichen, denen Schillers Gedichte zugeordnet werden. Nach Klick mit dem Cursor werde ich direkt zum den gewünschten Gedichten weitergeleitet.

Kein Genuss: Das Handelsblatt auf dem Kindle (Foto: Dontos)

Im Bereich ePaper ist man mit deutschen Titeln ebenfalls recht mager bestückt – nur das Handelsblatt und die FAZ gibt es als deutsche Zeitungen, die WirtschaftsWoche als Magazin im Kindle-Format. Alle kann man im Abo oder als Einzelausgabe kaufen. Ich habe mir zum Test eine Ausgabe des Handelsblatt gekauft – und war mit dem ePaper überhaupt nicht zufrieden.

Die Preis für eBooks und ePaper im Amazon Kindle Store
In der Kindle-ePaper-Ausgabe des Handelsblatt sind einfach die Texte der Zeitung hintereinander aufgereiht – ohne Bilder, ohne Verweise. Auch Börsenkurse gibt es nicht. Freilich steht eine Übersichtseite zur Verfügung, von der aus ich die einzelnen Sparten ansteuern kann – aber ein Zeitungslese-Gebühl stellte sich bei mir nicht ein. Wirklich noch kein ausgereiftes Konzept, auch wenn für’s ePaper-lesen eigentlich der großzollige Kindle DX bereit steht und auch Bilder und Grafiken in der digitalen Zeitung angezeigt werden.

Wichtig natürlich auch noch: Die Frage nach dem Preis der eBooks und ePaper. Und da ist der Amazon Kindle eBook Shop bisher noch (zu) teuer. So zahle ich hier z.B. für Tolstois Mammutwerk “Krieg und Frieden” 9,19 US-Dollar (nach heutigem Wechselkurs 7,2 Euro) – bei Mobipocket.de kostet derselbe Text als Mobipocket DRM eBook nur 2,38 Euro. Allerdings gibt es auch andere Beispiele: So kostet Thomas Manns “Der Tod in Venedig” im Amazon Kindle Store 3,44 US-Dollar, bei Mobipocket 1,20 Euro und als ePub teure 6,99 Euro. Ich blicke bei der Preisgestaltung noch nicht ganz durch – meistens scheint mir aber im direkten Vergleich zumindest mit Mobipocket.de die Kindle Edition eines eBooks teurer zu sein.

Eindeutig zu teuer ist Amazon aber bisher im Bereich ePaper: Das Handelblatt kostet hier 27,99 US-Dollar gegenüber knapp über 40 Euro als Offline-Jahresabo. Aber in der Kindle-Aufmachung des Handelsblattes ohne Grafiken und Fotos wäre mir das Handelsblatt keine 10 Euro pro Monat wert. Auch die Frankfurter Allgemeine ist zwar in der Kindle-Version mit 27,99 US-Dollar pro Monat weit günstiger als das Offline-Abo (regulär: 42,90 Euro pro Monat) – aber auch die Kindle-FAZ ist nur die halbe Zeitung, da ohne Grafiken und Bilder. Sicher kein Lesevergnügen. Da müsste sich noch dringend etwas ändern.

Mein Testurteil:
Ich bin in meiner Kindle-Testwoche zu einem richtigen Freund des eLesens geworden und auch zu einem Fan vom Kindle. Für alle, die viele pdf-Dateien lesen müssen, ist der Amazon Kindle ein sehr guter und inzwischen auch erschwinglicher eReader. Auch der Kindle Store funktioniert schon wunderbar. Aber: Das Problem ist natürlich, dass nur die wenigsten der knapp 600.000 eBooks im Kindle Store deutschsprachig sind und eBooks aus anderen eBook Shops auf dem Kindle nur über Umwege dargestellt werden können.

Derzeit würde ich mir deshalb eher einen anderen eBook Reader kaufen, der auch DRM-geschützte ePub- und Mobipocket-Dateien unterstützt. Die Auswahl ist ja groß genug.

Lesen Sie auch den 1. Teil unseres Kindle-Erfahrungsberichtes: Was der Amazon eBook Reader alles kann.


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7 Kommentare

  1. Tipp: Unter beam-ebooks.de werden zahlreiche deutschsprachige eBooks im ePub und Mobipocketformat ohne DRM an. MIt dem kostenlosen Programm Calibre kann man diese eBooks sehr einfach auf den Kindle übertragen und dort lesen.

  2. orosi sagt:

    Vorige Woche haben wir uns zwei Kindle Geräte bestellt und waren die ersten 3 Tage begeistert. Dann kam leider der Hammer : da wir nicht in Deutschland sind, sondern beruflich sehr viel in Mittelamerika unterwegs, kam eine Mitteilung auf dem Kindle, dass wir ab sofort leider keine Einkäufe mehr auf amazon.de tätigen können, da wir uns nicht in dem Land aufhalten, in dem der Kindle registriert ist. Es gab dazu die Anweisung, dass wir unser Konto zu amazon.com verlegen müssen. Wohlgemerkt – ANWEISUNG ! Keine Móglichkeit zur Entscheidung, ob wir das überhaupt wollen. Wollen wir nämlich nicht; der Grund, die Geräte zu kaufen, war – und so wird einem das auf der amazon Seite suggeriert – von überall auf der Welt Zugriff auf deutsche Bücher zu haben.
    Wir haben uns also notgedrungen umgemeldet, mussten aber leider feststellen, dass amazon.com bis auf die Klassiker sogut wie keine deutschen Titel im Angebot hat. Also nachgefragt beim Kundenservice amazon.com und das Problem beschrieben, worauf der Kundenberater meinte, dies sei überhaupt kein Problem; wir sollen uns doch einfach wieder bei amazon.de anmelden; einzige Voraussetzung sei ein Konto in Deutschland sowie eine deutsche Rechnungsadresse. Haben wir beides, und zwar schon seit über 15 Jahren. Also zurück zu amazon.de Leider gabs sofort dieselbe Mitteilung auf dem Gerät : kein Zugriff auf amazon.de – bitte ummelden zu amazon.com oder Kundenservice anrufen. An dem Punkt war ich schon kurz davor, das Ding an die Wand zu werfen, aber gut – Kundenservice angerufen. Die Dame teilte mir am Telefon mit, dass das Gerät leider für Einkäufe ausserhalb des deutschen Sprachraumes gesperrt wurde, da ich bereits 5 Bücher gekauft habe. 5 Bücher ? Mehr gibts nicht ??? Ja hab ich denn einen Kindle in Nordkorea gekauft ? Ist ja wirklich unglaublich ! Nachdem ich erklärt habe, dass ich die meiste Zeit des Jahres nicht in Deutschland, Schweiz, Österreich oder Luxemburg bin (das wurde mir nämlich als problemfreie Bestellzone angeboten), wurde mir gesagt, man könne mir ja kulanterweise nochmal FÜNF Bücher zum Kauf freischalten. KAUF wohlgemerkt – ich zahle dafür ! Würde ich als Geschäftsmann meinen Laden so führen, wäre ich schon längst pleite, zu recht.
    Eine Lösung gabs bis jetzt keine; mal sehen was passiert, wenn ich mein Limit von 5 Büchern überschreite.
    Fazit : der Kindle erfüllt momentan noch nicht den Zweck, für den er beworben wird und wir werden auch keinen mehr kaufen bzw weiterempfehlen, bis weltweit eine sinnvolle Nutzung des Gerätes möglich ist. Und zwar nicht nur für Urlauber oder den deutschsprachigen Raum, denn wäre ich dort, würde ich meine Bücher in einer Buchhandlung kaufen und nicht bei amazon per Bestellung. Eigentlich unglaublich, dass im Zeitalter der Digitaltechnik ein so unausgereiftes Konzept auf den Markt kommt.
    Ich finde das Gerät und die Idee dahinter genial; Benutzerfreundlichkeit etc ist sehr gut. Ich habe auch kein Problem mit der Verbindung; WLAN funktioniert problemlos und die downloads dauern 20 Sekunden. Aber es erfüllt halt nicht was es verspricht, wenn man mir den Zugriff auf amazon.de nach 5 Büchern verweigert, weil ich nicht in Deutschland bin. Und warum überhaupt *5* ? Wer hat sich diesen Unsinn ausgedacht und welche Logik steckt dahinter ? Ich habe übrigens schriftlich von der Kundenberatung amazon.com, dass ich unbegrenzt bei amazon.de einkaufen kann; egal wo ich bin auf der Welt, solange ich eine deutsche Rechnungsadresse und ein Konto bei einer deutschen Bank habe. Leider sagt amazon.de was anderes. Sieht so aus, als ob die linke Hand nicht weiss was die rechte tut. Ich denke ja, dass in dem Fall die Amerikaner von amazon.com genauer Bescheid wissen; die haben das Ding schliesslich auf den Markt gebracht und irgendwann kommt die Globalisierung auch in Deutschland an. Hoffe ich zumindest; bis dahin werde ich mich halt weiter alle 5 Bücher mit amazon.de streiten müssen. Ein Kindle ohne Bücher ist wie ein Ferrari ohne Motor – sieht gut aus; erfüllt aber nicht seinen Zweck. Deshalb nur einen Stern von mir.

  3. dosch sagt:

    @ orosi
    Ich kann deine schlechten Erfahrungen mit dem Amazon Kindle 3G im Ausland nicht teilen. Ich war mit meinem Kindle Keyboard inzwischen schon in zahlreichen Ländern dieser Welt unterwegs – darunter auch in den USA und Canada. Ich konnte problemlos auch im Ausland auf den deutschen Kindle-Shop zugreifen und deutsche eBooks auf den eReader laden. Ich musste meinen Account nie auf Amazon.com umstellen. Nun steht freilich meine positive Erfahrung gegen deine negative Erfahrung. Es ist mir aber wichtig zu betonen, dass der deutsche Amazon Kindle-Shop grundsätzlich selbstverständlich auch im Ausland funktioniert. Ich konnte über UMTS übrigens im Ausland auch über den Kindle auf Wikipedia.com (leider aber nicht .de) zugreifen. Kostenlos. Das habe ich sehr schätzen gelernt. Der Kindle keyboard ist nach meinen Erfahrungen ideal gerade für Leute wie mich, die viel im Ausland unterwegs sind. Ich hoffe, das Problem löst sich bei Ihnen auch noch. Vg Dominik Schuster

  4. Captain Kid sagt:

    Orosi hat Recht, Amazon sagt folgendes:

    Inhalte aus dem Kindle-Shop bei Amazon.de sind zurzeit nur für Kunden mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und in der Schweiz verfügbar. Keine Sorge: Auch wenn Sie außerhalb der oben genannten Länder verreisen, können Sie weiterhin im Amazon.de Kindle-Shop einkaufen.

    Sollten Sie jedoch für längere Zeit verreisen oder dauerhaft Ihren Wohnsitz außerhalb der oben genannten Länder verlegen, bitten wir Sie, Ihre neue Adresse über http://www.amazon.de/meinkindle zu aktualisieren und Ihr Kundenkonto zu Amazon.com zu übertragen, da nach fünf gekauften Büchern die Downloadmöglichkeit blockiert wird.

    Das ist doch der Hammer !!!!!
    Kindle im Urlaub also nur für 5 Bücher… skandalös!

    Gruß
    Captain Kid

  5. dosch sagt:

    @Captain Kid
    Es kann sein, dass Amazon diese Beschränkung erst kürzlich eingeführt hat. Ich war mit meinem Kindle 3G vor allem im August / September im Ausland unterwegs. Da gab es die Beschränkung definitiv nicht. Ich habe bei der Presseabteilung von Amazon.de angefragt und um Stellungsnahme gebeten. Das wäre wirklich schade, wenn eine solche Einschränkung eingeführt wurde.

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