Gerade erst hat Kindle ein Firmare-Update geliefert, mit dem ein pdf-Zoom und erste Web2.0-Anwendungen möglich sind, nun legt auch Apple nach. Mit dem iTunes Update 9.2. wird das Programm zum Verwalten und Kaufen von digitalem Content eigentlich iOS4 bzw. iPhone4-fit gemacht. Doch es bietet auch was für eLeseratten: Von nun an sind auf dem iPad pdf-Dateien archivier- und lesbar. Auch das iPhone und der iPod touch sind nun iBook kompatibel.
Ab sofort steht das iTunes Update 9.2. für Windows und Mac OS zum Download bereit. Die Datei ist zwischen knapp 93 (Windows) und an die 103 MByte (Mac) groß. Eigentlich wird iTunes mit dem 9.2. Update fit für das iOS4 und das iPhone4 gemacht, so dass digitale Inhalte auch mit dem neuesten Apple-Sprössling synchronisierbar sind. Zudem sollen CD-Cover beim Browsen in der Mediathek schneller angezeigt werden.
Auch bei der App-Benutzung gibt es Verbesserungen. So können die eigenen Apps mithilfe von iTunes in Ordnern organisiert werden, zudem ist ein schnelleres Erstellen von Sicherungskopien beim Synchronisieren eines iPhone oder iPod touch mit iOS4 möglich.
Die Update 9.2.-Verbesserungen auf einen Blick:

Dazu gibt’s noch einige Verbesserungen bei der Sicherheit – Apple schließt 40 Sicherheitslücken – und die bereits erwähnten für eLeseraten. So ist das Synchronisieren und Lesen von Büchern auf dem iPhone oder iPod touch mit iOS 4 sowie iBooks 1.1 ebenso möglich wie das Verwalten und Synchronisieren von pdf-Dokumenten als Bücher.
Damit kann der User pdf-Dateien mit iBooks 1.1 auf dem iPad sowie auf jedem iPhone oder iPod touch mit iOS4 lesen – ein dickes Plus für Apple beim Thema Content. Nachdem bereits Amazon mit dem Kindle Update 2.5 endgültig auf den pdf-Zug aufgesprungen ist, reißt nun auch Apple die Adobe-Content-Mauer ein.
Bislang waren pdf-Dateien im iPad-Browser oder als eMail-Anhang ansehbar. Das Verwalten und Lesen von pdf-Dateien in iBooks in der gewohnten eBook-Ansicht war bislang nicht möglich. So sind ab iBooks Version 1.1. beispielsweise ePaper-Zeitungen und -Magazine wie im gedruckten Originallayout als pdf-Datei auf das iPad ladbar und können in iBooks gelesen werden, inklusive dem typischen Blättereffekt. Den Umweg über Nachrichtenapps zur Lieblingszeitung kann man sich damit sparen.
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