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Tablets: iOS, Windows 7 oder Linux? Multikulti beim Tablet-Betriebssystem

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Nicht nur Hardware-Hersteller wollen den aktuellen Hype um Tablet-Computer ausnutzen – auch Software-Anbieter drängen mit neuen Betriebssystemen auf den Markt. Die begrenzte Leistung der Tablets und der Wunsch nach langer Akkulaufzeit fordern andere Prioritäten als herkömmliche Computer. Auch in Fragen der Bedienbarkeit stellt ein Tablet-Computer neue Anforderungen an die Bedienoberfläche – schließlich müssen alle Anwendungen über Fingerbewegungen ausgeführt werden. Eine Reise durch die Tablet-Software-Welt



Tablets sind hauptsächlich für den mobilen Medienkonsum ausgelegt; wichtiger als extreme Rechenleistungen ist daher die einfache Bedienung sowie die optisch ansprechende und problemlose Wiedergabe von Filmen, Bildern und Texten. Außerdem möchte man mit einem Ladezyklus wenigstens von der morgendlichen Zeitungslektüre bis zum Surfen vor dem Einschlafen durchkommen. Also sind schlanke Betriebssysteme gefordert, die das Prozessorherz schonen.

Das Linux-Maskottchen - auf diesen Pinguin bauen viele Tablet-Betriebssysteme (Quelle: Linux)

Fast all diese Eigenschaften sind auch bei Smartphones gefordert. Viele User Interfaces (UI) dürften daher heutigen iPad-Usern und zukünftig auch den Besitzern anderer Tablets von ihren Smartphones bekannt vorkommen: das iPad wird mit dem leicht angepassten iPhone OS (mittlerweile iOS) von Apple betrieben, und verschiedene Tablets sollen Googles Android verwenden, beispielsweise das wohl noch im Sommer auf den Markt kommende Samsung Galaxy Tab.

Viele Systeme setzen dabei auf eine Linux-Basis mit frei zugänglichem Quellcode (Open Source, OS). Neben Android sind das beispielsweise Nokias MeeGo, WeTab OS und Chrome OS, das im Herbst erscheinen soll und dessen „Eltern“ ein Linux-Kern und der Google-Browser Chrome sein werden. Auch Windows wird selbstverständlich ins Rennen gehen: das Asus Eee Pad läuft mit einer Tablet-Version von Windows 7.

Ein wirklicher Vergleich der Systeme ist leider noch nicht möglich – schließlich sind außer dem iPad fast nur pre-alpha-Versionen und Prototypen vorhanden. Fest steht allerdings, dass die Messlatte für intuitive Bedienbarkeit, Eleganz und Komfort hoch liegen wird – der Maßstab ist Apples iPhone OS, dessen Version 4.0 bereits im April vorgestellt wurde und bis Herbst auch auf dem iPad Anwendung finden wird.

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Am 21. Juni kommt die mittlerweile in Apple iOS umbenannte Firmware 4.0 auf den iPod. Die neuen Funktionen des iOS 4.0 werden aber vor allem auf dem iPad (und natürlich dem iPhone) Spaß machen. Dann ist Multi-Tasking und das Erstellen von Ordnern möglich, eine universelle Mailbox erweitert zudem die Businessfunktionen. Auch ein Game Center ist integriert.

Die Apple-Konkurrenz, die verspätet auf den Markt kommt, kann immerhin gezielt auf die verbliebenen Schwachstellen und Kritikpunkte am iPad reagieren und ein besseres OS dem User bereit stellen – es wird auf alle Fälle spannend zu beobachten, wer sich am Markt behaupten kann.

Quellen: Android, Winfuture (zu Chrome)

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