eBooks werden in den USA weiterhin hervorragend verkauft. Der Branchenverband Association of American Publishers (AAP) teilte mit, dass die 13 wichtigsten Verlage Ihre Umsätze im 1. Quartal 2010 auf 91 Millionen Dollar (1. Quartal 2009: 25,8 Millionen US-Dollar) steigern konnten. Für das Monat März bedeutet dies ein Wachstum von 185 % gegenüber dem Vorjahr.
Die meisten eBooks werden weltweit momentan auf dem Amazon Kindle eBook Reader gelesen. Obwohl der Marktanteil des Kindle bedeutend ist, wird erwartet, dass das iPad dem Konkurrenten einige Prozente abjagen wird – auch auf dem eBook-Markt. Neben dem iBook Store, mit dem sich iPad-Besitzer drahtlos mit eBooks versorgen können, bietet das iPad mit dem Farb-Display vor allem für die Anzeige von grafikintensivem Content (Fachbücher, Lehrbücher, Zeitungen/Magazine) beste Voraussetzungen.
Auch der Kindle und vor allem der größere Kindle DX können komplexe Layouts darstellen, aber nur in schwarz-weiß. Seit der Apple Tablet-Einführung wird deshalb munter spekuliert, wann ein Kindle 3 als direkte iPad-Konkurrenz mit Multimediafeatures und Farbe auf den Markt kommt.
Nun erteilte Amazon-CEO Jeff Bezos diesen Spekulationen eine Absage: Zwar arbeite Amazon.com an einem Kindle mit Farb-Display, doch das sei eine schwierige technologische Herauforderung und werfe einige Probleme auf, räumt Bezos AP zufolge ein.
Dann heißt es wohl warten – und weiter schwarz-weiß eLesen auf dem Kindle.

