Kleinere Veränderungen gegenüber der Benutzung des Amazon eBook Shops auf dem Kindle machen das Kindle-iPad-App besonders: Das animierte Umblättern per Wischbewegung, eine Listendarstellung der eigenen Bibliothek sowie ein neuer Startbildschirm mit den farbigen Frontansichten der eigenen eBooks sind neu.
Auch die Preisgestaltung im Amazon eBook Shop hat sich durch die Einführung des iPad verändert: Bislang war ein Verkaufspreis von 9,99$ für eBooks bei Amazon Gesetz, nach MacMillan hat Amazon kürzlich aber zwei weiteren Verlagen eine flexiblere Preisgestaltung erlaubt, vor allem wegen der Apple-Konkurrenz. Im iBook Store können die Verlage selbst den Preis für eBooks bestimmen und zahlen einen Prozentsatz an Apple.
Doch momentan sind lediglich 60.000 eBooks – immerhin von großen Verlagen und inkl. der New York Times Bestseller-Liste – im Apple iBook Store verfügbar. Das hat Analysten von Forrester Research kürzlich zu der Prognose bewegt, dass Amazon dank des iPad nicht nur eine höhere Gewinnmargen beim einzelnen eBook-Verkauf erzielen, sondern auch neue Usergruppen, die iPad-Besitzer, erschließen wird.
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Anfangs könnte es allerdings kleinere Fehler bei der Benutzung des Kindle Apps fürs iPad geben. Amazon weist ausdrücklich darauf hin, dass das “initial Kindle for iPad release has only been tested on the official iPad simulator provided by Apple.” Erste Kundenbewertungen des Kindle Apps fürs iPad im iTunes Shop sprechen von einer guten, aber noch nicht perfekten Entwicklung.
Ohnehin weisen erste Tests des iPad darauf hin, dass das Tablet nicht zum Lesen gemacht sei. Anders als beim Lesen auf einem nicht strahlenden eInk-Bildschirm würden die Augen beim Lesen auf dem iPad-Display schnell ermüden. Zudem sei das Gewicht von ca. 700g zu hoch, um das iPad bequem in einer Hand zu halten.
Quellen: iTunes-Store, Branchenmedien


Ich kann nur bestätigen das kalte helle LED Licht beim iPAD bereitet mir nach stundenlanger Leselust immernoch Kopfschmerzen. Selbst wenn ich die Schrift sehr groß zoome, belastet es mich auf die Dauer. Kann aber auch an der Spiegelplatte liegen oder weil ich mich ans traditionelle matte Display vom 7 Jahre alten ECHTEN Tablet PC gewöhnt habe. Das ich bis zu 12h täglich ohne Augen bzw. Kopfschmerzen zum LESEN Schreiben ist auch ja wieder Lesen nutzen kann.