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Tablets + eBooks: Wie kommt mein eBook auf das Apple iPad? Spekulationen vor dem Verkaufsstart

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Wie kommen eBooks aufs iPad? (Foto: Apple)

In neun Tagen werden die ersten Apple iPads in den USA ausgeliefert. Bislang herrscht vor allem für Leseratten Unklarheit, wie sie an eBooks für das iPad kommen. Barnes&Nobles, txtr und Amazon haben ein eigenes eBook App angekündigt bzw. schon gezeigt, dazu werden wohl auch zahlreiche kostenlose eBook Programme in Kürze Apps für iPad zeigen.

Bis zum Verkaufsstart des Apple iPad in Deutschland vergeht noch gut ein Monat, anfangs wird der iBook Store hierzulande nicht zugänglich sein. Auch die angekündigten iPad-eBook-Apps brauchen noch etwas Entwicklungszeit bis zur Veröffentlichung. Dennoch lohnt schon jetzt ein Blick auf die Verkaufsstrategien der nahmhaftesten eBook-Händler.



Die NYTimes macht sich im Technik-Blog Gedanken darüber, wie eBooks auf das iPad kommen werden und welcher Hersteller wie punkten kann. Dort äußert sich Joe Wikert, der General Manager des O’reilly Media Verlages, zur wahrscheinlichen eBook-Strategie von Amazon und Apple. Demnach werde Amazon versuchen ihren aktuellen eBook-Preis 9,99$ am Markt durchzusetzen, Apple wird sich aber nicht auf einen Preiswettbewerb nach unten einlassen: “Wann hat Apple je im Preis mit anderen Herstellern konkurriert?”, fragt Wikert.

Er glaubt eher, Apple werden den Inhalt von eBooks und eMagazinen ausbauen, mit Videos, Grafiken und anderen multimedialen Elementen versehen, dafür aber auch mehr Geld für digitalen Content verlangen. Bereits gestern haben wir über das eBook-Vertriebsmodell von Apple berichtet, das den Verlagen die Preisgestaltung offen lässt. Apple erhält eine pauschale Provision in Höhe von 30% des eBook-Preises.

Im Allgemeinen werden – wenn auch nicht gleich zum Verkaufsstart, so doch nach und nach – verschiedene eBook-Anbieter, die auch eigene eReader herstellen, Apps für den iPad-Zugriff auf die bereits vorhandene Kindle, txtr oder Nook-Bibliothek. Während Apple versuchen wird, die digitalen Inhalte so gut wie möglich zu schützen und wohl lediglich auf Apple-Produkten anzeigen lässt, werden die Konkurrenten auf eine möglichst vielseitige Kompatibilität und Darstellungsmöglichkeit der eigenen eBooks setzen, erklärt die NY Times weiter.

Immerhin erwarte den Konsumenten bei so vielen schlagkräftigen Wettbewerbern um die eLesegunst der Kunden zahlreiche Neuentwicklungen. Leider fällt der iPad-Startschuss in Deutschland etwas später, ohnehin sind hierzulande das haptisch fühlbare Buch (noch) weitaus beliebter als digitale eBooks, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Quellen: NYTimes, Blog

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