Das Display (fast DinA3-Format) soll ähnlich wie der Plastic Logic proReader Que biegbar sein und endlich zur digitalen Alternative fürs Zeitungslesen werden. Mit einer minimalen Dünne von nur 0,3 mm erscheint das digitale Lesegerät kaum dicker als ein Blatt Papier, wiegt aber stolze 130 Gramm. Welche weiteren Features der LG eReader hat und wie er aussehen soll, sehen sie hier.
Endlich eine Alternative beim Zeitung lesen, am besten genauso flexibel wie Papier, aber online beladbar wie ein Netbook, Tablet oder Smartphone: Das wird die Zukunft auch für Verlage sein, LG ist ihr mit der papierdünnen Neuentwicklung ein gutes Stück näher gekommen. Und so soll das flexible Display aussehen.
Jae Chung sagte auf digitimes.com: “Our development of the world’s largest flexible display has opened up a new market in the next-generation display sector of e-paper. As the e-paper market is growing at a rapid pace, LG Display will continue to deliver new value to customers and the market through industry-leading technologies and differentiated products.”
Wann das DinA3-Farb-Display, das aus einem TFT-Bildschirm auf einer besonders dünnen Metallfolie besteht und nur beim Umblättern Strom benötigen soll (was hohe Akkuzeiten ermöglicht), in Serie geht, ist bislang noch nicht bekannt. Lesen.net unkt bereits, dass LG erst einmal beweisen müsse, solch ein superdünnes und biegbares Display herstellen zu können. Auch Plastic Logic habe dies angekündigt, am Ende sei aber ein relativ wenig biegbarer eReader herausgekommen.
Doch bevor LG den Beweis antritt, planen sie zunächst in der ersten Jahreshälfte 2010 einen 11,5 Zoll eReader, ebenfalls mit biegbarem ePaper, auf den Markt zu bringen.
Meine Meinung ist, dass die Zukunft bei solch ausgefeilten Neuentwicklungen gerne kommen kann. Klasse, LG, jetzt müsst ihr nur noch beweisen, dass euer Konzept umsetzbar und dann für den Kunden auch bezahlbar ist.
Quellen: digitimes.com, us.aving.net, Lesen.net, Netbooknews.de

